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Familie Punker in Connewitz

Wolfgang Anders


Also, unser alter Taxi-Toni (Einer der Besten im, Leipziger Westen!) berichtet:

Nachmittag am Connewitzer Kreuz, direkt an der Sparkasse, na, Ihr wißt schon.
Ende Mai war`s.
Ich sitze im Taxi xxl, wie immer und gucke so für mich hin – nicht zu denken war mein Sinn!
Da sehe ich doch eine junge Punker-Familie mit drei alten Hunden.
Der junge Mann, also der Herr Punker steht am Geldautomaten und würscht dort mit seiner Karte rum!
Scheint nicht zu funktionieren.
Also, die Karte. Oder der Automat?
Vielleicht war auf dem entsprechenden Konto auch nur nichts drauf?

Man weiß es nicht.
Die junge Frau Punkerin und die Hunde wußten es auch nicht und so gingen sie von hinnen.
Das wiederholte sich ein paar Mal.

Und beim xxl-ten Male schritt der junge Herr Punker freudig erregt zurück zu seiner freundlichen Punkerfamilie und ich konnte vom weiten erkennen, wie sich die Hunde freuten.
Endlich Geld, endlich Leckerlis, werden sie gedacht haben.
Das Geld bekam die junge Frau Punkerin und man schritt zur Tat. Das heißt, die freundliche Familie stieß auf und brach ins Horn und zog von dannen.

Mehr habe ich nicht gesehen, aber man macht sich eben so seine Gedanken.

So isses Lähm
Mal geht`s danähm
So isses – `s Lähm!
Ähm!

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