Fanfarenorchester Leipzig

Wolfgang Anders


Das Fanfarenorchester Leipzig war eine Einrichtung des Hauses der Jungen Pioniere in der Leibnizstraße.
In diesem schönen Hause hat der Autor dieses kurzen Berichtes als Schüler und als Junger Pionier öfters wunderbare Zeichentrickfilme und Märchenfilme aus Freundesland gesehen.
Da kämpften Holzpuppen eines Kaufhauses als Eishockeyspieler gegen andere Puppen. Ziemlich gewaltfrei, könnte man das heute noch mal beurteilen.
Oder Nu, pagadie! Der ewige Verlierer Wolf gegen unser aller Häschen.

Und später also das Fanfarenorchester Leipzig unter dem Oberlehrer Gerhard Knoll.
Fanfarenorchester hieß diese Formation, da man mit Naturfanfaren begann und keine Klarinetten und Saxophone (Also Holzblasinstrumente.) mitführte
Der Rat der Stadt Leipzig unterstützte das Fanfarenorchester so gut er konnte.

Unsere beiden Töchter Sandra und Antje erhielten hier eine komplette musikalische Grundausbildung.
Eigentlich sollten sie nur eine kleine runde Trommel spielen!

Übungslager in Dessau und anderswo schlossen sich an.

Höhepunkte waren natürlich die Auftritte in Berlin, Leipzig und überall. Bei einem Fußballspiel im Leipziger Zentralstadion marschierte das Fanfarenorchester in ganz großer Besetzung gemeinsam mit dem Standortmusikkorps der Nationalen Volksarmee auf der Aschenbahn rund ums Fußballfeld.
In der Halbzeit natürlich, sonst hätten die Spieler angesichts der vielen hübschen Mädchen wohl Schaden genommen …

Am Samstag, den 12. März, treffen sich die „Ehemaligen“ in Leipzig. Da wird es viel zu erzählen geben.
Na denn – viel Spaß.

Dem heutigen Jugendbrass-Orchester (Eine wohltuende Alternative zur lärmenden Guggemusik!) wünschen wir viel Erfolg und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

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