Soziale Netze


In memoriam Achim Mentzel

Wolfgang Anders


Unser Volkskorrespondent Taxi-Toni (Einer der Besten im Leipziger Westen) erzählte unserer Redaktion beim Morgenkaffee eher beiläufig eine kleine Geschichte, die mit Achim Mentzel zu tun hat.
Aber hören und lesen Sie selbst:

„Also, ich (Taxi-Toni – Einer der Besten im Leipziger Westen! Wohlgemerkt als Taxi-Fahrer! Die Redaktion) bekomme einen Einsteiger am Hauptbahnhof … nach Knauthain! Hat man nicht alle Tage. Ä schunger Gerl vom Dorfe. Will zu seine Eltern. Na gut. Unterwegs gomm`n mir so droff – woher und warum – mir sinn ja nich`neugierig!
Er gommd aus Pressel bei de Pressler Deiche am Rande dor Diehmnor Heide un`sah ooch so aus.
De Äldorn haddn ä gleenes Häuschen in Knauthain gebaut.
Un`nu – horch druff!
Seine Oma hadde Geburtstach un da wolld`n se der ne Freide machn un den Mentzel, Achim buchen!
Zum Singn bei dor Geburtstachsfeier.
Un der gonnde nich!
Oder wollde nich – oder was.
Un nu – als Rache – un um den ä bissel zu ärgern – ruf`n die den zu jedem Geburtstach an unn singn mit dem ä Lied!“

Die Redaktion schweigt ergriffen und ein Jeder macht sich so seine Gedanken.
Das mit dem Anruf hat sich ja nun wohl erledigt …
Und Achim Mentzel ist einen nervigen Anruf los!

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