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„Isch bin ä alter Punkrocker!“

Wolfgang Anders


So sprach am Dienstag, 12. Hartung, am späten Abend ein Taxi-Einsteiger am Connewitzer Kreuz zu unserem Volkskorrespondenten Taxi-Toni (Einer der Besten im Leipziger Westen).
Aber der Reihe nach:
Schon am Montag war Taxi-Toni mit seinem Taxi (Was sonst? Anmerkung der Redaktion) am Connewitzer Kreuz unterwegs.
Nicht um Krawall zu machen – versteht sich.
Mit Fahrgästen.
Die Wolfgang-Heinze-Straße war so gut wie dicht, auch in der Biedermannstraße waren viele junge Leute im schicken Schwarz zu sehen.
Bei einer späteren Tour war der Leipziger Süden schon ab Richard-Lehmann-Straße so gut wie zu.

Und am Dienstag stieg also unser junger Altrocker mit einer Flasche Bier ins Taxi. An der Sparkasse – gegenüber von REWE (Ohne hier Werbung oder gar Reklame für die Sparkasse machen zu wollen! Notwendige Anmerkung der Redaktion!).
Taxi-Toni fragte routinemäßig seinen neuen Fahrgast: „Unn? Was los heute?“
Der aber reagierte seltsam allergisch und aufgebracht: „Was solln los sein – war doch gestern genug los!!!“
Und dann kam ihm alles hoch – nicht das Bier!
Sondern sein Unmut, besser gesagt seine ganze Wut auf diese Verhältnisse und Ereignisse – Gebildete sprechen hierbei auch von einem EVENT!

„Die Spinnen doch alle!
Die Zecken und die Faschos!
Sehen alle gleich aus, haben fast die selben Klamotten an, nehmen wohl auch die gleichen Drogen …“

Taxi-Toni fragte vorsichtig …

„Von wegen! Die vom Verfassungsschutz haben doch ihre Scheißspitzel in jeder Gruppe drin!
Die wußten doch genau Bescheid!
Die haben das laufen lassen!
Da war kein Connewitzer dabei.
Die Idioten haben alles zerschossen!
Nur Dummköpfe und …(Die Redaktion hat hier verantwortungsbewußt einige jugendgefährdende Termini populi entfernt!)
Die von Links und die von Rechts – die selbe Scheiße!
Und was haben die erreicht?
Alles zerschossen und der Verfassungschutz und die Polizei bekommen mehr Leute und mehr Geld …!!!“

Taxi-Toni meint …

„Und den kleinen Leute die Existenz kaputtgemacht – das waren keine Connewitzer!
Isch bin ä alter Punkrocker!
Ich will meine Musik hören, mein Bier trinken und mit meinen Kumpels quatschen!“

Taxi-Toni steht mehr auf Rock`n roll und Blues, aber da ist die Fahrt auch schon zu Ende und der alte (!) etwa 40jährige Kollege Punkrocker bezahlt, steigt aus und strebt strebsam seiner Heimat zu.

So war das.

2 Kommentare

  • participlex sagt:

    Gewalt bleibt eben nur Gewalt. Von Rechts. Von Links. Egal.
    Dann bleib ich doch auch lieber einfach nur ä alter Punkrocker! 😉

  • Alberto Montaira sagt:

    Schön feige zu sagen ,,von Rechts wie von Links,, Jaja, sauber in der Mitte bleiben damit man unbehelligt den Mund aufreißen kann.
    Wer trägt den die meiste Gewalt gegen Menschen und Sachen gerade in Connewitz auf die Straße. Wer macht den unter den verlogenen Antifaschistischen-Deckmantel die meiste Randale, fackelt Autos ab, große und kleine Firmen, sogar Häuser, ruft zu Mord an Polizisten auf und tritt auf wie die SA ,wenns gegen den politischen Gegner geht ??
    Ohne die rot-lackierte Faschisten im Antifa-Pelz könnten die Bereitschaftspolizisten mal einen Sonntag ausschlafen und die oftmals älteren Pegida-Demonstranten ohne Angst vor Antifa Schlägerbanden ihre freie politische Meinung sagen.
    Nee Toni, dein Fahrgast war kein Rocker, sondern ein Feigling

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