Mein Gemecker über die neue Leipziger Zeitung

Wolfgang Anders


LZ LEIPZIGER ZEITUNG
Lokal, fair und transparent.
17.02.2017
Ausgabe 40/2017

Seite 8

Landwirtschaft
Vogelgrippe in Leipzig
Kommen die pathogenen Keime in Wirklichkeit aus der industriellen Geflügelwirtschaft?

fragt die Leser ein gewisser
Ralf Julke

Ihr Autor und Redaktionsmitglied Ralf Julke ist mir, dem hochwohllöblichen Leser und Kritikus schon ein paar Mal unangenehm aufgefallen!
Schreibt er doch – im Gegensatz zu anderen – eher substantiiert und sachkundig über Leipziger Themen.

Hier nun eine kritische Betrachtung der sogenannten Geflügelgrippe oder Vogelpest oder …wie heißt das nun richtig?

Man weiß es nicht.
Als Laie möchte ich aber schon wissen, wovon die Rede ist.
Dieser Vorwurf geht aber nicht an den Autor Ralf Julke, sondern an alle Verantwortlichen und Funktionäre und Beamte, die damit zu tun haben.

Es gibt keinen einheitlichen Terminus – und somit auch keine Definition – und deshalb auch kein exaktes Krankheitsbild.
Und vermutlich (Ich bin kein Mikrobiologe.) auch keinen exakt zu definierenden Erreger.

Ich halte diese angeblichen Viren H5N soundsoviel für eine billige Erfindung.

Aber die Bilder!? Die Bilder lügen natürlich nie! Am wenigstens in der nie lügenden Lügenpresse.

Da ist doch tatsächlich, so wurde berichtet, in Südostasien – dort wo nur etwa eine Milliarde Menschen wohnen – ein alter Mann gestorben.
Das ist dort so selten, daß sofort Experten im Schutzanzug auftraten (und auch noch ein Kamerateam zur Stelle war!) um alles zu dokumentieren.
Weiterhin wurde berichtet, daß der alte Mann (Oder war es eine alte Frau?) auf dem Gelben Fluß lebte und engsten Kontakt mit seinen zahmen Wildenten hatte.
Er soll doch tatsächlich an einer sogenannten Hühner…bzw. Geflügel…äh… also Grippe, nein…Pest gestorben sein.
Furchtbar!
Eine seiner handzahmen Wildenten erhob sich nach seinem Tode unter Protest über den Himmel in Sibirien und flog bis ins kalte Deutschland.
Auf dieser Route fliegen also nicht nur malaysische Absturzflugzeuge – nein auch wilde Hausenten, die noch nicht mal von den Russen aufgehalten werden, sondern zur Destabilisierung der bundesdeutschen Demokratie weiterfliegen müssen.

Völlig erschöpft landen und koten sie ausgerechnet über friedlich freilaufenden Ökohühnern, wie zum Beispiel Claudia Roth.
Deshalb hat die verantwortungsvolle Regierung sofort veranlaßt, die Geflügelbestände ein- oder aufzustallen oder eben auch zu erschlagen (Man gönnt sich ja sonst…).

Nun kommt dieser sogenannte Herr Julke und behauptet, daß die Ursache auch in, also in den Ställen und Tierbeständen liegen könne.

Damit wird aber die Arbeit unserer bewährten politischen Demagogen völlig disqualifiziert.
Dabei unterstellt dieser angeblich besorgte Bürger, daß hier in unserer freiheitlich-demokraphischen Demagogie alle, aber auch alle beteiligten Einrichtungen, Institute, Wissenschaftler, die Medien an sich, dieses alles mehr oder weniger erfunden hätten.
Gewissermaßen mittels „alternativer Fakten“.

Als gelernter und studierter Landwirt habe ich mir vom Fachmann Material kommen lassen.
Und da heißt es doch gedruckt, daß diese Krankheit (Nennen wir sie ganz einfach BBAKDG, also Bei Bedarf Auftretende Krankheit Des Geflügels. Oder so.), also, daß diese Krankheit „hochansteckend, aber ungefährlich“ sei!

Ist das nicht schön?

Das erinnert mich (Ich bin schon etwas älter, als ich aussehe.) an die Salmonellen in der DDR.
Müßte unsere hochverehrte Frau Bundeskanzlerin (Die mit dem Entengang!) noch kennen.

Sie soll damals noch als FDJ-Agitatorin gerufen haben:“Wir schaffen das!“

…..“jetzt hol mir mal `ne Flasche Bier“…..

Es reicht!
Ich verweise auf eine ältere Internet-Veröffentlichung, die ich gerne nachreiche.

Weiter im Text:
Mit Beiträgen aus Wirtschaft und Gesellschaft, wie „Bleiben und Gehen“, „Dezember 1891“ und „Großzschocher-Windorf“ profiliert sich meine LZ durchaus zum gern gelesenen Wochenblatt.

Ach so …ihr erscheint immer noch monatlich?

Na ja. Pech gehabt.
Da erscheine ich ja öfter auf meiner Webseite www.die-landgemeinde.de!

Die Beiträge von Jens-Uwe Jopp (Offenkundig ein Pä…päd..also ein Lehrer!) habe ich mit deutlich geringerer Begeisterung gelesen.
In dieser Ausgabe gleich drei.
Das war viel – zu viel!
Jedenfalls für einen alten Mann wie mich.

Kurz: Als alter Berufsschullehrer (Rund 10 Jahre als Fachlehrer an der Kommunalen Berufsschule für Gartenbau und Landwirtschaft Markkleeberg.) würde ich ja mal hospitieren wollen.

Da werde ich dann geholfen…hoffentlich.

Auf die „etwas andere Kontaktanzeige“ auf Seite 23 werde ich auf jeden Fall antworten und mich auf einen Kontakt freuen.
Das Alter passt (Also meins!), Allgemeinbildung hatten wir nicht im Osten (Oder?), Hauptsache gut aussehen!
Passt schon!

Post scriptum: Wo, bitte kann ich vorsorgend schon ein Kennzeichen „Idiot“ beantragen?

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