Soziale Netze


Opel?

Wolfgang Anders


Vor Jahren (Auch schon unter Merkel!) bettelte ein US-Vertreter den deutschen Bundestag an, um für Opel – eher für GM – Unterstützung zu bekommen.
Opel stand auf der Kippe, stand zur Disposition.
Kaufangebote wurden in der Presse diskutiert…
GM bekam seinen Bettellohn – vom deutschen Steuerzahler, vom deutschen Michel, der danach sofort weiterschlief!
Das Handelsblatt schrieb damals in einem Kommentar, angesichts der Überkapazitäten und der Absatzprobleme sei eine Opel-Rettung ohnehin fragwürdig.

Übrigens: Daimler-Benz verkauft den Citan unter einem großen Mercedes-Stern.
Dieser Citan sieht einem Kangoo von Renault verdammt ähnlich…

Was also will der welsche Staatskonzern (Der Staat kontrolliert ein wenig…) aus dem Welschenland mit einem deutschen Traditionsunternehmen?

Was will das wirtschaftlich und politisch angeschlagene Frankreich, la grande Nation, mit Opel?

Für 1,3 Milliarden Falschgeld?
Plus Nebengeschäfte?

Die Presse vermutet sicher nicht zu Unrecht: Schiere Größe.
Der zweitgrößte Autobauer nach VW in Europa!
Endlich Renault überholen?

Wozu aber wird der Konzern PSA auf solche Höhenflüge getrimmt?
Qui bono, fragt sich der gebildete Franzose.
Oder Cherchez la femme?
Non!
C`est l`économie, mon ami!

Oder doch die Politik?

Präsident Hollande faselt davon, daß Europa explodieren könne…
Ein Übersetzungsfehler?
Denn nicht der Kontinent Europa explodiert, sonder eher diese unsägliche „EU“.
Und da – dorten – auch nur die völlig abgehobene Verwaltung in Brüssel, sowie die von niemanden gewählten Parlamente und Kommissionen und Bürokratien.
Weg damit, behalten wir unser Geld im Lande!

Und Opel?

Wird es dieser strategischen Allianz mit General Motors geopfert?

Wie oben schon gesagt – mehr Autos braucht kein Mensch und – kauft auch keiner!

Herzliche Grüße an meine Verwandten im Eisenacher Opelwerk.

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