Dekadenwitterungsbericht

Soziale Netze


Phänologie

Wolfgang Anders


De Sonn` steigt zum Himmel nauf,
Glück auf, Glück auf!

Noch tiefster Winter im Januar…sollte es sein!
Draußen aber brüllen die Vögel, an den Hecken am Wegesrand zeigen sich erste Knospen.
Taxi-Toni (Einer der Besten im Leipziger Westen.), Rentner und Volkskorrespondent, hörte letztens einen Specht hämmern.
Die Krähen ruhten in den Ästen, der Specht hämmerte am letzten Wochenende bei schönstem Sonnenschein im Stakkato.
Wie kurze Salven aus einem Maschinengewehr – oder so?
Unser Specht ackerte offenbar an verschiedenen Standorten, links und rechts der Straße, in verschiedenen Höhen am Baum.
Wir haben ihn leider nicht entdecken können.

Wenden wir uns deshalb den Pflanzen zu.
Die reißen nicht aus.

Tatsächlich sind die Knospen an unseren Hecken deutlich da, wenn es weiter so warm bleibt, platzen die noch auf und fangen an zu blühen…

Dann müssen wir mit Fotoapparat und Notizbuch losziehen, um dies zu dokumentieren.

Das ist das Wissensgebiet der Phänologie.

Für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Rentner ein schönes Hobby.

Leider interesssieren sich die Wetterdienst kaum dafür.

Phänologische Daten werden nicht nachgefragt.

In unseren agrarmeteorologischen Dekadenwetterberichten aus DDR-Zeiten sind phänologische Daten nachzulesen.
Natürlich nicht für jedes Dorf.
Wohl aber für Regionen.
Damit wurden verschiedene Klimaten anschaulich dargestellt.
Interessant für den Pflanzenbauern.

Von Klimaschwindel keine Spur.

Wir würden uns freuen, wenn sich ein Wetterfreund bereit fände, uns ehrenamtlich mit phänologischen Daten zu beliefern.
Diese veröffentlichen wir natürlich sofort.

Auf Wissenschaftlichkeit kommt es uns hierbei nicht an – der Spaß an der Freude, die Beobachtung der Natur und die Bewegung im Freien…

Wer macht mit?

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