Soziale Netze


Von Zeit zu Zeit sah ich den Alten gern…

Wolfgang Anders


Zum Tode von Helmut Kohl

Den schwülstigen, ja schmierigen Lobhudeleien der Person und der Leistung des Helmut Kohl kann ich leider nicht viel abgewinnen.
Wer hier in diesem „Deutschland“ für wen ein Glücksfall gewesen sein soll sei dahingestellt.
Der Tageskommentar eines Michael Winkler findet drastische Worte – Kohl habe uns mit der Merkel beglückt, was diese natürlich als Glücksfall betrachtet! So oder so ähnlich…
Da gefallen mir die persönlichen Aufzeichnungen des Journalisten „Meister Lambert“ schon besser. Er ist bedeutend näher dran an dem sterblichen und nun verstorbenen Menschen Helmut Kohl.
Auch einen Kai Dieckmann kann ich verstehen, der schon als Schülerreporter Kohl interviewte.
So habe ich es in der „BamS“ gelesen.

Die „Gnade der späten Geburt“ wollte ich ohnehin nicht verstehen.

Mich alten Ossi interessieren aber eher die politischen Dimensionen:
Wie war das mit den deutschen Ostgebieten?
Wie war das mit dem Friedensvertrag?
Wollte Kohl den nicht, um nicht mit 50 Staaten diesbezügliche Friedensverhandlungen führen zu müssen…?
Wurden die beiden deutschen Staaten 1990 von den Alliierten aufgelöst, damit sich das deutsche Volk „in freier Selbstbestimmung“ eine neue Verfassung geben könne – wenn ja, warum?
Wieso kam es zwischen Kohl und Schäuble – der immer noch sein Unwesen treibt – zum Bruch?

Für mich ewig gestrigen Ossi ist das nun mal wichtig.
Im Lutherjahr sage ich alter Heide: Hier stehe ich – ich kann nicht Anders.
Oder so ähnlich…

Weiß jemand darüber etwas besser Bescheid als ich?

1 Kommentar

  • Wolfgang Anders sagt:

    Beeindruckend – die Trauerfeier im Dom zu Speyer.
    Hier im atheistischen Mitteldeutschland kam dabei schon mal die Frage auf: „Der war wohl katholisch…?“
    Ja, was denn sonst, liebe Freunde…

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