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Weihnachtsmarkt in Böhlitz?

Wolfgang Anders


2. Weihnachtsmarkt
in
Böhlitz-Ehrenberg

von
Mir

Barneck
2. Dezember 2017

Aus gut informierten Kreisen berichtet unser älterer Volkskorrespondent Taxi-Toni (Einer der Besten im Leipziger Westen.) von diesem historischen Großereignis.
Manche sprachen sogar ehrfurchtsvoll von einem Event.

Taxi-Toni (Einer der Besten…) fand sich pünktlich am Bierwagen ein.
Mit seiner Holden.

Also pünktlich, weil gerade Halbzeit war – RB Leipzig gegen Hoffenheim.
Ein freundlicher Mensch mit lauter Stimme und nordwestdeutschem Akzent bzw. wessihaftem Auftreten informierte die Umstehenden über das Ergebnis: 4 zu Null!!!
Aber für wen?

Ja, man kann nicht immer gewinnen…!

Wessi: Geht mich nichts an, interessiert mich nicht!
Ossi: Muß es auch nicht…
Wessi: Geldmannschaft, hier kann man nicht mal Mitglied werden.
Ossi: Mußte auch nicht…
Wessi: Ich kann mitreden in Hamburg!
Ossi: Dann erzähl mal dem weltgrößten Spediteur Kühne, wie er sein Geld bei Deiner Mannschaft einsetzen soll!
Anderer Ossi: Mach`endlich das Handy aus!

So oder so ähnlich soll laut Taxi-Toni (Einer…) das Gespräch verlaufen sein.
Na ja, könnte man sagen: Im Westen nichts Neues!

In diese Idylle hinein geschah etwas Seltsames: Das Licht ging aus. Und das mehrfach. Die Feuerwehr rotierte, das Fest ging seinen Gang – die Glühweinschlange wurde immer länger.
Man kann so schön munkeln im Dunklen.

Wie wir aber von Taxi-Toni (Ein…) insgeheim erfahren konnten, soll ja Jemand daran gedreht haben.
Nein, kein Mullah oder Muchtar oder Taliban aus Jerewan!
Nein, der alte Biela, ein Wassergeist aus alten Zeiten, soll sauer gewesen sein über die Störungen in der Unterwelt, Kanalisation, Abfälle, Lärm durch die Fahrzeuge und so weiter

Außerdem waren noch folgende Einheimische beteiligt: Der Kobold vom Rittergut Barneck, der arbeitslose Wassergeist vom ehemaligen Waldbad mit seinen gelangweilten Elfen und noch einer aus Gundorf, der aber nicht genannt sein wollte.
(Dabei kann es sich, so der Autor, nur um den Gundo handeln!)
Nun, vielleicht sollten die Ortsgewaltigen mal darüber nachdenken, ob man diesen obskuren Gestalten nicht in Zukunft eine Beschäftigung organisieren sollte.
So eine Art ABM – also Arbeite bis Mittag – oder so!

Unsere „Landgemeinde – Zeitschrift der Landgemeinden für Kultur und Kommunales“ würde gern darüber berichten.

Das benachbarte und feinere Leutzsch war ja bis 1922 selbständige Landgemeinde.

Was war eigentlich Böhlitz-Ehrenberg?

Dorf?
Böhlitz?
Ehrenberg?
Barneck oder Gundorf?

Ein Marktflecken, eine Markgenossenschaft nach dem Historiker Lamprecht?

Man weiß es nicht.

Auf jeden Fall danken wir dem Ortschaftsrat und der Freiwilligen Feuerwehr und allen Helfern für die zweite Auflage dieses kleinen, aber gut besuchten Weihnachtsmarkts in Böhlitz-Ehrenberg.

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