Soziale Netze


Werner Heiduczek zum 90.

Wolfgang Anders


Herzlichen Glückwunsch einem Urgestein der DDR-Literatur.
Dabei muß ich gestehen, daß ich bis dato kaum etwas von ihm gelesen hatte.
Das ist keine Kritik – es war glatter Zufall.
Sein Name war uns bekannt, seine Bücher auch.
Ich hatte mich auf Erwin Strittmatter konzentriert – aus gutem Grunde.
Historisch auf Dr. Dr. Günther Gereke.
Und ansonsten Fachliteratur…
Bis ich Frau Traudel Thalheim („Traudel tratscht“) kennen lernte.
Wir kamen ins Gespräch und bald darauf suchte ich antiquarisch den „Mark Aurel…“ heraus, um dieses Büchlein zu lesen.
In einem Zuge – im Auto!

Die Schilderungen des Studentenlebens kamen mir sehr vertraut vor. Auch war es das erste Mal, daß ich Literatur-Muffel das Phänomen „Hochschulreform“ erwähnt fand…

Laut LVZ befindet Heiduczek selbst, daß er „ausgeschrieben“ habe.
Schade – aber auch besser so, denn quälende Versuche, noch etwas aus sich herauszuholen.
So jedenfalls habe ich vor einigen Jahren hier in Leipzig die Tagebuch-Notizen des Erich Loest empfunden.

Soll er genießen, was da ist. Jeder schöne Tag sei ihm gegönnt.

Wie ehrt man einen Schriftsteller?
Lesen!

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