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Wölfe

Wolfgang Anders


W Ö L F E

von

Wolfgang Anders

Leipzig

2015

BILD Leipzig vom 27. April 2015, Seite 3,:

„Wölfe werden immer bissiger“

Mit Beispielen aus Magdeburg. Auf den Elbwiesen wurden Schafe gerissen.

Ich erinner mich:

Zu DDR-Zeiten ging so gut wie jedes Jahr eine Meldung durch die Presse, die da lautete: Wolf gesichtet.

Und dann folgte ein eher belangloser Text. Inhaltlich ging es darum, daß irgenwelche LPG-Bauern oder
ein Förster oder Waldarbeiter oder Jäger oder ein anderer „Waldmeister“ oder „Jägermeister“ einen Wolf gesehen haben wollen. Oder dessen Spuren.
Auf einer alten Wolfsroute, von Polen über Mecklenburg nach dem Westen, Lüneburger Heide.

Da in Mecklenburg die Welt bekanntermaßen etwa 50 Jahre später untergehen soll, kann das auch ein Ereignis gewesen sein, was mindestens 50 Jahre früher geschah.

Oder so!

Wie eben dieser Wolf dann auch noch die Grenzen passiert haben will, weiß man natürlich nicht.

In „Unsere Jagd“, der monatlich erscheinenden Fachzeitschrift, wurde eher über Wolfspopulationen im Ausland
berichtet.

Mehr nicht.

Keine Hysterie, keine Panik.
Keine Grünlinge, die mangels Bildung alles besser wissen.

Im Gegenteil.

Sowohl im Harz, als auch in der Lausitz wurden meines Wissens sogar Mufflons, das Muffelwild, angesiedelt. Damit sollte das Angebot an Wildbret für die Bevölkerung erhöht werden.
Und die Wildbestände wurden gründlich gehegt und gepflegt.

Nach heutigen Erkenntnissen (Oder sind es nur Vermutungen?) können die in der DDR gesichteten Wölfe durchaus auch verwilderte Hunde, oder aber auch Hybriden gewesen sein.

Und heute?

Nur eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht! Soll einer gesagt haben, der was von Presse(Lügenpresse?) und Medien verstand.

Der Wolf, besser die Wölfe, polarisieren, wie kein anderes Thema.
Gehört der Wolf hierher, wenn ja, mit oder ohne Jagdrecht?
Müssen wir uns an den Wolf gewöhnen oder der sich an uns?

Was hier der Staat, respective jedes Bundesland, an Entschädigungen zahlt, wäre sicher nicht nötig, wenn es das Thema „Wolf“ nicht gäbe.
Nichts gegen Wildtiere in unserer Kulturlandschaft.
Schließlich gibt es Füchse genug und Marder und Wildkatzen.

Im Harz soll sich der Luchs gehalten haben.
Jedoch, der Luchs weist als großes, oder aber größeres Raubtier, andere Verhaltensmuster auf.
Der Luchs ist und bleibt ein Einzeltier und sehr zurückhaltend.

LVZ, Dienstag, 5.5.2015, Titelblatt:

LUCHSE IM HARZ
Beweis für Ansiedlung: Fotofallen liefern 268 Bilder von den Wildtieren
Seite 4

Kamera-Jagd auf Luchse
Fotofallen-Monitoring bestätigt erfolgreiche Wiederansiedlung im Harz
Von Bernd Lähne

Ob der Begriff „Wiederansiedlung“ hierbei gerechtfertigt ist, sei dahingestellt.
Schließlich gab es auch zu DDR-Zeiten, wenn auch selten, im Harz den Luchs.

Zum Wolf.
Die Schäden, die heutzutage vermeldet werden – und sicher nur die Spitze des Eisberges darstellen – bilden eine völlig neue Situation.
So aber war der Terminus „Wildschaden“ nicht zu verstehen.
Wildschäden waren für die Landwirtschaft, aber auch für andere Beteiligte, die Schäden, die durch Wildschweine, aber auch andere Wildtiere durch Verbiß, durch Wühlen und Beschädigung von Kulturen und Einfriedungen entstanden waren.
Nicht umsonst muß der heutige Jagdpächter eine Versicherung gegen Wildschäden eingehen.
Überhaupt steht der Jagdpächter in der Pflicht, für traditionelle Wildschäden einzutreten.

Wenn aber nun der Wolf als Herdentier im Rudel auftritt und gleich mehrere Schafe reißt, in der Lausitz die
Wildschafe, das Muffelwild, vernichtet und andere Schäden verursacht, dann ist hier eine neue Qualität des Begriffes Wildschaden entstanden.

Der damalige Gutsbesitzer Dr. Dr. Günther Gereke schrieb noch um 1915 seine Dissertation über das Thema
„Wildschadenersatz“.
Da kommt der Wolf als Verursacher nicht vor.
Nicht mehr, könnte man meinen. Nicht mehr, weil der letzte Wolf in Deutschland schon Jahrzehnte vor Gereke
geschossen wurde.
Aber noch nicht, muß man heute sagen!
Der Wolf als Verursacher von Wildschäden kommt hier eben so noch nicht vor.

Das blieb erst bundesdeutschen Zeiten vorbehalten.

Sonntag, 3. Mai 2015
Maifest auf der Friedrichshütte/Kossa

Der Naturparkverein Dübener Heide hat eingeladen und alle, alle kamen.
Der Männerchor Authausen und das Polizeiorchester Berlin und verschiedene Mitwirkende aus Bad Schmiedeberg.
Auch darunter waren die Hundefreunde Bad Schmiedeberg e.V.
Kollegin Heike Nyari fotografierte und alles wird gut.

Im Notfall führt der Naturparkverein sogar ein Notfallset für Wölfe mit.
Aha!
Wenn einem Wolf, der ja jetzt überall hin kommt, mal übel ist oder der arme Wolf hat sich verletzt – dann haben wir sofort ein Notfall-Set am Mann.
Bzw. am Wolf – oder so!

Hurra – der Wolf kann kommen!

Denn – wer mit dem Biber zurecht kommt, kann das auch mit dem Wolf.
So heißt es in einem Flieger bzw. Flyer. Okay?

Wahrscheinlich, weil Biber und Wolf sich so ähnlich sind, wie Fuchs und Elster.

Das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft scheint viel Geld zu haben, wenn es pausenlos seine
pseudowissenschaftlichen Ergüsse an die Massen bringen will – oder muß?

Man benutzt den Begriff der Vielfalt.
Europäischer Grauwolf. Biologische Vielfalt in Sachsen.
Mai 2013

NaturReich
heimische Wildtiere
und Wiedereinwanderer
Wolf

SACHSEN-ANHALT
Europäische Kommission
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums
naturpark-duebener-heide.com

Günther Feustel: Die Wölfin Hora
Altberliner Verlag, Berlin 1983
4. Auflage 1989
ISBN 3-357-00095-4

Günther Feustel geht in einer seiner Erzählungen von Erlebnissen in seiner Kindheit aus, die er in einem Dorf in
der Hohen Tatra um das Jahr 1930 verbracht hat.
Wölfe und Zigeuner – das waren die Gejagten in dieser ländlichen Welt.

BILD-Leipzig: Jäger wollen Jagdrecht und unter bestimmten Bedingungen auch Wölfe schießen dürfen!

Wir sagen: Den Wolf, die Wölfe, schießen und bekämpfen wie seinerzeit die Füchse!

Wölfe, Luchse und Bären sollen in Deutschland wieder heimisch werden.
Sagen irgendwelche grünen Arschlöcher.

Wölfe und Bären – das geht gar nicht!

Die sind für die Bevölkerung zu gefährlich.

Den Luchs sehen wir in diesem Zusammenhang ganz anders.
Seine Biologie ist eine andere.
Er ist das Einzeltier par Excellance.

Es ist eine ganz fiese Angelegenheit, unserer Bevölkerung Probleme aufs Auge zu drücken, die wir so nicht hätten.
Zu Lasten der Bevölkerung.

Es gibt keinen – überhaupt keinen – Grund, Raubtiere einer bestimmten Größenordnung zurück ins Land zu holen.
Nicht biologisch, nicht zoologisch, und schon gar nicht aus Naturschutzgründen.

Es handelt sich hier – wie anderswo auch – um kaputte, bekiffte, bekloppte oder aber auch um berechnende Kräfte.

Das darauf, auf diese Demagogie immer wieder viele Dumme und Durchschnittsbürger hereinfallen, spricht
nicht gerade für den Bildungsstandort Deutschland.

Es sind, freundlich gesagt, romantisch verklärte Ansichten, die manch einen Mitbürger veranlassen, die Rückkehr des Wolfes zu verlangen oder zu unterstützen.
Wahrscheinlich sind die Städter dabei besonders die Bekloppten.
Die Landbevölkerung ist hier schon zurückhaltender in der Bewertung dieser Frage.
Die Jäger erst recht. In meinem Bekanntenkreis auch sehr kritisch.
Landwirte aller Produktionsrichtungen ebenso.

Leipziger Volkszeitung
Dienstag, 2. Juni 2015, Seite 11

Wo der Wolf zu Hause ist, ist der Wald gesund

Mär vom bösen Tier angeheizt/Individueller Schutz von Nutz- und Haustieren selbstverständlich

Blödsinn im Quadrat – und von der LVZ, der Leivoze, hervorragend platziert.
Die Überschrift selbst ist offenkundig:
Wo der Wolf zu Hause ist, ist der Wald gesund – und der Mensch kaputt!!!

Wobei: Vor nunmehr einigen Jahren brachte die LVZ einen ganzseitigen Bericht über den Wolf. Dabei kamen auch äußerst kritische Stimmen von Jägern aus der Lausitz zu Wort.
Das aber ist immer so bei den Medien – Lügenpresse haben wir nicht gesagt!
Erst wird ein Thema kritisch dargestellt, um später in eine seltsame Einbahnstraße zu münden.
Feiner Pluralismus!

Endlich!
Wolf gesichtet!
Nahe Markkleeberg.
Und in der Nähe ein gerissenes Reh.
Alle melden es.

Wir haben eine Mitteilung des Landkreises Leipziger Land erhalten mit einem Foto aus einer Fotofalle.

Endlich!
Die Natur so nah.
Ich spüre schon den heißen Atem des Wolfes.

Auch und nicht zuletzt informiert die neue LZ Leipziger Zeitung über den Wolf unter dem sinnigen, anspruchsvollen Titel: Der Wolf ist da.

Tatsächlich, der Wolf ist da.

Wer hätte das gedacht?

BILD LEIPZIG
Donnerstag, 6.August 2015, Titel:

Beim Gassigehen
Wölfe haben mein Hündchen gerissen!

Seite 6:

Drei Wölfe töteten meinen Krümel

Hannover

Kasten: Schon 300 Wölfe leben bei uns

Aus älterer Literatur

Monatszeitschrift „Unsere Jagd“
21. Jahrgang 1971
VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag Berlin

Jagdmuseum Schloß Ohrada, Südböhmen
Südlich von Hluboka, in der Nähe von Ceske Budjevice.
Präparate: Der letzte Bär, 1856 gefangen, der letzte Wolf, 1874 geswchossen, sowie die letzte böhmerwälder Wildkatze.
Abb. Wolf.

Bär und Wolf im Thüringer Wald
von
H.Heinze, Gotha

…Das häufige Vorkommen dieses starken Wildes im damaligen Kurfürstentum Sachsen ergibt sich aus einer „Statistik“. Unter den beiden Kurfürsten Johann Georg I. und II. (1611-1665) wurden 324 Bären, 5093 Wölfe und 305 Luchse zur Strecke gebracht. Der Bestand an Wölfen nahm in dieser Zeit ein erschreckendes Ausmaß an, sie wurden zu einer Landplage, derer sich die Bauern kaum erwehren konnten….

Viel verbreiteter als der Bär war der Wolf. Er kam hauptsächlich in den Vorbergen des Thüringer Waldes vor. Von dort aus unternahm er seine Angriffe auf die Herden der Hirten.
In einzelnen Gegenden des ehemaligen Herzogtums Gotha hat er sich bis Mitte des 17. Jahrhunderts so vermehrt, daß er den Menschen gefährlich wurde und den Verkehr zwischen den Ortschaften störte. So wird 1647 aus Winterstein berichtet:
„Am 6.April geht die Tochter des Köhlers, Catarina, zu Winterstein in den Wald, wird dort von einem Wolf angefallen, der ihr dreißig Wunden beibringt, nach fünf Wochen ist sie im Haupt verwirret gestorben.“
(Wahrscheinlich an der Tollwut!)

Besonders die Gegend um Georgenthal wurde oft von den Wölfen heinmgesucht. 1643-1648 wurden dort 44 Wölfe bestätigt, 21 Stück wurden „gefangen“. Aber auch um Tambach bei Wölfis, im Hain bei Wechmar, im Seeberg und Boxberg fehlte es nicht an Wölfen. 1648 beklagte sich der Schäfer in Emleben über den erlittenen Schaden und bestellte dem Herzog, er möge eine Jagd veranlassen.

Herzog Ernst der Fromme erließ 1656 die sogenannte Wolfsordnung. Danach war das ganze Fürstentum in bestimmte Reviere eingeteilt. Wurde ein Wolf gesichtet, alarmierte man alle Einwohner durch die Turmglocke. Wer einen Wolf erlegt hatte, bekam einen halben Reichstaler als Prämie.

1804 wurde der letzte Wolf bei Farnroda erlegt. Im Gothaischen erlegte der Jäger Schmidt 1798 den letzten Wolf im Gräfenhainer Revier.
Literatur: Der Thüringer Wald in alten Zeiten.
H.Heß, Gotha, 1898.

BILD-BUNDESAUSGABE
25. SEPTEMBER 2015
Seite 7

Deutsche erfreut über Rückkehr des Wolfes

Berlin – Wölfe willkommen! Eine große Mehrheit (80 Prozent) der Deutschen ist darüber erfreut, dass der Wolf wieder bei uns anzutreffen ist. Nur 17 Prozent können dieser Tatsache nichts Positives abgewinnen. Dies ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Naturbundes Deutschland. Etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent) verbindet mit dem Tier sogar positive Gefühle.

„Den Teufel spürt das Völkchen nie,
und wenn er es beim Kragen hätte!“

So heißt es bei Goethe in „Faust I“.

Wölfe willkommen, Refugies willkommen – alles was uns schaden kann, soll hier rein. Koste es was es wolle!
Verkehrte Welt!

Die BILD least ja nun fast jeder Stupido, aber es gibt – Gott sei Dank! – auch noch andere gedruckte Zeilen. Leider gucken da nicht so viele rein, und die da rein gucken, wissen es meist schon.

Bauern-Zeitung
Ausgabe vom 25.9.2015
Seite 6:

Die Wölfe lernen schnell – auch über einen 90cm hohen Zaun zu springen.
Also draufsattel mit Glitzerband den Zaun erhöhen – wenigstens optisch.

Als alter Tierzüchter und Diensthundeführer frage ich mal, wielange das gut gehen soll?
Ein Raubtier wie der Wolf, im Rudel lebend, wird auch diese Hürde zu nehmen lernen.
Aber, wie wir schon oben ganz richtig vermutet haben – es kann ja nicht genug kosten.
Uns alle, uns die Steuerzahler. Auch wenn die Sielmann-Stiftung angeblich die Kosten für die Zäune und das Material mit 20% bezuschusst und der Staat mit 80%.

Zeit und Geld der Betroffenen sind erstmal weg und das Schaf auch und der Wolf auch.

Wie wäre es, wenn wir alle die Befürworter zur Kasse bitten würden?

Dienstag, 13. Okt. 2015

www.web.de: Wieder Wolf erschossen – er soll noch warm gewesen sein. In Brandenburg. Und da heißt es doch – die Preußen schießen nicht so schnell?
Nun, da kann man ja das Fell leichter abziehen.
Und ausstopfen.

Im Internet lesen wir so en passant auch die Neue Zürcher Zeitung.
Und was lesen wir da?

Eine Meldung vom 17.10.2015:

Gelockerter Wolfsschutz in Frankreich
Zum Halali auf Wölfe geblasen

In Frankreich werden die Abschußquoten auf Wölfe erhöht. Diese werden vor allem von den Schafzüchtern als Feinde betrachtet, mit denen keine Koexistenz möglich sei. Die Tierschützer sind empört.

Aus der Meldung geht hervor, daß etwa 10 % des Wolfsbestandes gejagt werden sollen.
Man geht von derzeit schätzungsweise 300 Wölfen aus.

Für mich heißt das: Die Franzosen sind wohl en detail doch noch etwas souveräner als wir hier in Deutschland. Der französische Staat hört also noch die Stimme der Vernunft, die von den arbeitenden und wertschöpfenden Menschen, hier den Schäfern, ausgeht und reagiert souverän.

Wenn von Staats wegen etwa 10% des Wolfsbestandes reduziert werden, so ist das keine Bedrohung für das Überleben dieser Population, sondern nur ein bescheidenes Zurückdrängen.

Hier sollten mal unsere Verantwortlichen in Politik und Medien hinschauen und die Befürchtungen der Fachleute ernst nehmen, und nicht die Kosten für die Schafzüchter (Die Kosten der Arbeit!) unnötig in die Höhe treiben.

Das ist des Pudels Kern – der Kasus macht mich NICHT lachen!

Sonntag, 1. Nebelung 2015

Sonntagsfernsehen auf Bayerns br:

Der iberische Luchs wird wieder gezüchtet und in Nordportugal, Nähe der spanischen Grenze, und auch dadorten ausgewildert.
Damit dieses Raubtier nicht verhungert, züchtet man eben mal noch das ausgestorbene Wildkaninchen. Man gönnt sich ja sonst … nichts?
Ein beträchtlicher Aufwand, den hier eine Nicht-Regierungsorganisation betreibt.
Der Wunschtraum eines Beteiligten sei es, sowohl dem Luchs, als auch dem Wolf in freier Wildbahn beim Jagen zuzuschauen.
Und dafür dieser Aufwand?
Von wem bezahlt???
MIt diesem Geld könnten auch wertschöpfende Arbeitsplätze geschaffen werden.

Siehe NZZ Neue Zürcher Zeitung vom 30.November 2015:
Graubünden will zwei Wölfe schiessen

LVZ vom 1.Dezember 2015, Seite 5:

Erschossene Wölfin im Wald gefunden
Halle. …

Heute, Mittwoch, 2.Dezember, Bild Leipzig berichtet mit Foto über die tote Wölfin in Lübars.
Mein erster Eindruck: Ein Schäferhund!

Der Wolf im Naturkundemuseum!

Mitte Dezember fand im Naturkundemuseum Leipzig ein Vortrag statt.
Thema – wer hätte das gedacht – der Wolf!

Von Experten, die auch noch dafür bezahlt werden.

Nicht groß publik gemacht – sonst wäre ich da gerne mal hingegangen.

Bild LEIPZIG
Mittwoch, 20.Januar 2016
20. JANUAR 2016 * BILD-OSTDEUTSCHLAND Seite 3

1414 LESER-REPORTER

Hier herrscht Angst vorm bösen Wolf

Lüneburg – Seit vier Jahren ist auf dem Truppenübungsplatz Munster in Niedersachsen ein Wolfsrudel zu Hause, nie ist etwas passiert.
Jetzt hängt am Ortsausgang der Nachbar-Gemeinde Amelinghausen (4041 Einwohner) ein Warn-Schild.
Bürgermeister Helmut Völker (61): „Wir wissen nicht, wer es aufgehängt hat. Es gab bisher auch keine Gefahrensituation.“
BILD-Leserin Petra Pätzmann (37) entdeckte das Schild und sagt: „Ich bin jetzt vorsichtiger, wenn ich mit dem Hund spazieren gehe.“

Das Plakat warnt vor einem „besenderten“ Wolf, also einem Tier, dessen Bewegungsradius überwacht wird.

Sind sie sportlich?
Das sollten sie sein um schnell nach Hause zu kommen!
Gestern um 18.05 Uhr lief an dieser Stelle der besenderte Wolf kommend vom Neubaugebiet über die Straße und lief in Richtung Windmühlen. Vorher beobachtete er vom Acker gegenüber mit 3 weiteren Wölfen Amelinghausen.
Viel Spaß bei weiteren Spaziergängen.

3 Kommentare

  • Wolfgang Anders sagt:

    Die Dresdner MoPo (Eine der billigsten Zeitungen im alten Bundesland Sachsen!) verweist auf den 7. Wolfstag und einen sächsisch-böhmischen Bauerntag am 16. Juli in Dohna.
    Würde ich mir gerne mal ansehen.

    Ein Weckruf ist sicherlich nötig, da auch hier die meisten aus dem Tiefschlaf nicht herauskommen!

    Das Jagdrecht muß auf den Wolf ausgedehnt werden – ohne Kompromisse!

  • Wolfgang Anders sagt:

    Treibjagd auf Wölfe!
    Heute hörte ich zweimal im Radio einen Beitrag über eine Gemeinschaftsjagd auf Wölfe in der Slowakei.
    Es gab pro und contra – die jeweiligen Argumente klangen ganz vernünftig.
    Just am heutigen Tage finde ich beim Bäcker mein neuestes Leib- und Magenblatt – die Dresdner Morgenpost.

    „Erste Demo gegen den Wolf“ Seite 11
    Jäger und Schäfer auf der Straße
    „Wolfsmanager in die Schafkoppeln
    Ohne Flatterband!

    Ich füge hinzu: Und ohne Herdenschutzhund!!!

  • Leipziger Volkszeitung von heute:
    Interview mit Sachsens Umweltminister
    „Aggressive Wölfe würden wir zum Abschuss freigeben“
    Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) will die Wolf-Population im Freistaat genauer unter die Lupe nehmen. Im Interview spricht er über Schutzmaßnahmen für Nutztiere und das schwierige Verhältnis von Wolf und Mensch.

    Meine Meinung als Landwirt und als Naturfreund:
    Wir müssen uns hier mit Problemen befassen, die wir früher nicht hatten. Probleme, die uns andere geschaffen haben.
    Das kostet Zeit und Geld.
    Ich bin mit Nachdruck dafür, das Jagdrecht voll und kompromißlos auf den Wolf auszudehnen und den Wolf wie alle anderen Raubtiere zu bekämpfen.

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