Soziale Netze


Bruxelles No! (Ein Beitrag zum Erinnern und Nachdenken!)

Wolfgang Anders


In der Retrospective bleibt einem nur noch Zynismus – Satyre ist offenbar zu schwach…

Euro No,
Bruxelles No,
Merkel No !

Von
Wolfgang Anders

Leipzig
2007

Leipziger Volkszeitung, Dienstag, 27. März 2007, Seite 3:

Politischer Wink mit dem Zaunpfahl
Wegen Verfassungskrise diskutiert EU auch Austritte

Danke, lieber Andreas Friedrich, für diese aufschlußreiche Information.
Halten wir fest, was sonst so nicht zu lesen oder zu hören ist.
1. Die hoch gefeierte EU mit ihrer strahlenden Ratsvorsitzenden Angela Merkel hat eine Verfassungskrise.
2. Austritte und Verkleinerung werden diskutiert!
3. Sind Austritte überhaupt möglich?
4. Taktische Sturheit und Verweigerung kann finanzielle Erfolge bringen!

Zu 1.: Während wir doofen Normalverbraucher immer nur strahlende Gesichter in Berlin sehen – sogar Herr Sauer strahlt – scheint es in der EU mächtig zu kriseln. Hat sich die 50jährige alte Tante ohne jede Basisdemokratie gar überlebt?
Wollen die Völker nicht mehr?
Schnauze voll von erbettelten Brosamen, sogenannten Fördermitteln?
Wir haben damals vor der Euro-Einführung gewarnt…
Im täglichen Leben spürt man das Stöhnen des Volkes mit der ungeliebten Währung in der Hand und dem Blick auf die steigenden Preise!
Globalisierung?
Wer braucht die?
Wir wollen doch alle lieber unsere Brötchen beim Bäcker um die Ecke kaufen und das Bier aus der Heimat.
Warum also Lammfleisch aus Neuseeland von den ungeliebten Briten, die so heute noch Nutzen ziehen aus ihrem Commonwealth und ihren Kolonien (die sie teilweise 1919 den Deutschen geraubt haben).
Kartoffeln aus der weiten Welt?
Klein, schlecht und teuer!
Unsere Kartoffeln kamen von den leichten Böden der Dübener Heide und waren mindestens genau so gut! Die für den Export in die Soffjetunion waren besser.
Der Bezirk Leipzig hat um 1980 die Stadt Leningrad voll mit hochwertigen Kartoffeln versorgt.
Njet, mein Sohn!

Also – wozu diese verkappte Kolonialdiktatur EU?

Ad 2.: Zum ersten Mal lese ich überhaupt etwas über den Austritt aus der EU.
Ist also noch Hoffnung da?
Dann nichts wie raus aus diesem Bürokratenapparat.
Schon die Briten sagten sehr bestimmt, daß sie die fetten Katzen in Brüssel nicht füttern wollen!
Was ihre Premierministerin Thatcher ja auch umgesetzt hat: I want my Money back!
Auch haben die Briten heute noch keinen Euro.
Brauchen die auch nicht.
Die alten Kolonialfüchse kommen ganz gut aus mit den verschiedenen Währungen in ihrem Commonwealth, als da sind Pfund, kanadische und australische Dollar.
Geht doch.
Das Argument, ein Handlungsreisender spare quer durch Europa die Hälfte seiner Reisekosten wegen weggefallener Umtauschgebühren usw. war eh nur für die dummen und ganz dummen Europäer – also für die Deutschen – gedacht.
„I want my money back!“
Ja, Frau Thatcher, ich auch.
Ich will meine (unsere) Deutsche Mark wieder.
Zur Not nehme ich auch die DDR-Mark zurück.
War auch Geld. Offene Forderungen der DDR, aus ihrem Handelsüberschuß, hat der Bundeskaspar Gerhard Schröder seinem Männerfreund Rasputin geschenkt. War nachzulesen…500 Millionen.
Richtiges Geld – keine Kieselsteine.
Oder die Milliönchen, die Honecker ohne jede Gegenleistung den Polen anfangs der 80er geschenkt hatte.
Beide, sowohl Schröder als auch Honecker hatten kein Mandat für solch großartige Gesten.
Der Tatbestand der Untreue im Amte ist voll erfüllt.

Jetzt können die Polen nur noch aus der EU austreten und sich dem Deutschen Reiche anschließen – denn zu den Russen werden sie zuallerletzt gehen wollen.

Das wäre eine Option mit Zukunft: Frankreich, Deutschland und Polen raus aus der EU, dafür eine Achse Paris-Berlin-Warschau bis hin nach Moskau.
Die eurasische Landbrücke!!!
Wer fordert das?
Ach ja! Der US-Amerikaner Lyndon Larouche.

Ergebnis?
Friedliche Arbeit für alle!

Ad 3.: Die Drohung folgt auf dem Fuße.
Ein Austritt sei völkerrechtlich möglich, aber nicht europarechtlich!!!
Hä???
Also doch keine Demokratie?
Keine UN-Charta, Sozialcharta von 1945 mit dem Selbstbestimmungsrecht für alle Völker?
Ist die EU womöglich ein diktatorisches, bürokratisches Monstrum, nur geschaffen, um die bösen Deutschen unten zu halten?
Na, denn nichts wie raus.
Den Euro kann behalten wer will – als Verrechnungseinheit oder als Spielgeld.
Auch wenn wir keine Fördermillionen mehr aus Brüssel kriegen, die die Völker eh vorher hingeschaufelt haben (man nehme nur ein paar Prozent der Mehrwertsteuer jährlich!) – lieber ein
Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Ein schönes Beispiel am Rande:

Auch in der von uns finanzierten EU gibt es Korruption.
Warum nicht auch?
Wäre doch seltsam, daß es sowas ausgerechnet in Belgien, im wohlhabenden Brüssel, wo sich seit rund 50 Jahren Lobbyisten und Spitzel aller Couleur die Geldscheine…Pardon…die Klinke in die Hand geben, nicht auch ein klein wenig Korruption geben würde.
Die Einzelheiten wollen wir uns ersparen.
Man kann es hier und da nachlesen:

WWW.FTD.DE/KORRUPTION :

Die Machenschaften mit EU-Geld

„Wir haben Bestechungen in Millionenhöhe“ so Jos Colpin aus der Brüsseler Staatsanwaltschaft.

FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND Donnerstag, 29. märz 2007, Seite 9.

Also – langer Rede kurzer Sinn:

Raus aus der EU
und
raus aus der NATO!

Basta!!!

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