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Sagen der sächsischen Heimat: „Leibzsch escha!“

Wolfgang Anders


„In Taucha, jener berühmten Stadt, worin zweimal soviel Schweine als Menschen und wiederum zu Marktzeiten zweimal soviel Spitzbuben als Schweine hausen, wo ein ungepflasterter Marktplatz, die Zierde der Stadt, im Herbst und Frühjahr von den Schweinen als Badeplatz, im Winter von der munteren Jugend als Schlittenbahn, im Sommer von den Wäscherinnen als Bleiche gebraucht wird, in diesem weltberühmten Taucha ging ich zu meinem Herzens- und Magenfreund, dem Apotheker.“

So realistisch beschreibt Ferdinand Heinrich Grautoff am 10. April 1811 zu Eilenburg seine Erlebnisse auf der Walze.
Er wanderte von Leipzig über Taucha und Faulanger (Jesewitz) in die weite, weite Welt hinaus und verewigte sich zu Eilenburg in seinem Tagebuche.
Und weiter fand er… so ist auch auf dem Wege von Leipzig bis Eilenburg nichts merkwürdiger als die Liqueurfabrik in der Apotheke zu Taucha.

Prosit! Es möge nützen!

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