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Sagen der sächsischen Heimat: Wie eine Sage ensteht

Wolfgang Anders


Am Montag, dem 26. Januar 2009, einem trüben und naßkalten Tag, spazierten zwei alte Leutzscher in Leutzscher Holz.
Hinter der alten Försterei am Leutzscher Bahnhof bogen sie in den Waldweg ab, der zum Eisenbahn-Abzweig Wahren führt.
Und weiter zum Wilden Mann…
Keine fünfzig Meter von der Straße entfernt entdeckte der Mann linkerhand am Geäst Sachen hängen.
Die Frau erkannte einen größeren Büstenhalter, ein Leibchen und einen dünnen Unterrock.
Die drei Kleidungsstücke hingen wie beabsichtigt an dünnen Ästen – sorgfältig aufgehängt.
In unmittelbarer Nähe des Schildes „Revierort Leutzscher Holz“.
Was war geschehen?
Wir wissen es nicht.
Die Fußspuren im verharschten Schnee gaben keine Auskunft.
Zuviel unterschiedliche Spuren liefen hin und her.
Der Mann erkannte Profilsohlen, Pferdehufe mit und ohne Eisen, Hundetapsen.

Werden wir je erfahren, was sich hier – in der Nähe zum Wilden Mann – ereignete???

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