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Leipziger Küchenlyrik & Leutzscher Wanderlieder: Der Musenkuß oder Die schöpferische Pause

Wolfgang Anders


Am Fenster der Schreibtisch, Gardinenfalten
Da sitz ich und denk ich und grüble nur
Bis jetzt wollt sich kein Werk mir gestalten
Obwohl ich viel les über Lit`ratur.

Was ich alles aufnehm – es ist zuviel
Die Straße, der Lärm, das Automobil
Der Nachbar gradrüber, die laute Musik
Die Familie ruht – welch ein Glück.

Ein Gedicht von Goethe, lebhaft und frisch
Ich les es und sinne an meinem Tisch
Und endlich erfasst, die Gedanken verweiln
Ich spitze den Bleistift – sanft schlafe ich ein.

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