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Gießerstraße

Wolfgang Anders


Die Gießerstraße in Leipzig, eine lange fast gerade Straße, verbindet Lindenau, Plagwitz, Großzschocher und wurde sicher auch von Rudoph Sack für seine Bodenbearbeitungsgeräte KG Leipzig-Plagwitz genutzt.

Woher sie auch ihren Namen hat: Die Gießer von Vater Sacks Gießerei werden hier benannt und gerühmt.

Die Gießerstraße beginnt an der Endersstraße, der früheren Kaiserstraße. Eine Eckkneipe, geradeüber ein Tante-Emma-Laden, darüber stets verhangene Fenster…

am wunderschönen Fuß- und Radweg entlang des Karl-Heine-Kanals ein Wasserspielplatz, sodann über den schmalen, aber schiffbaren Kanal, vorbei am Eckhaus Aurelienstraße mit seinem ehemaligen Etablissement vom Walter, rechterhand der Schulneubau Grundschule Gießerstraße (geplante Eröffnung 2020).

Das Projekt Gieszer 16 muß uns nichts sagen – es sei hier nur erwähnt, weil es in der netten Übersichtskarte Lindenau/Plagwitz oder Plagwitz/Lindenau des Stadtteilladens steht, deren Daten wir hier zitieren.

Dabei – auch noch – entlastet die Gießerstraße die Zschochersche und die Dieskaustraße, sowie den Adler, mit seinen Straßenbahnen, Bussen und zahlreichen Ampeln.

Damit dürfte es mehr oder weniger vorbei sein.
Frau Dubrau zeigt uns, wie es geht.
Nach ewig langer Bauzeit wurde nun auch das letzte – südliche – Straßenstück wieder dem Verkehr übergeben.
Das Einfahren in Höhe Rudolf-Axen-Straße gestaltet sich schon schwierig, da die Straßen zurück- und die Fußwege ausgebaut wurden.
Kurvige Fußwegnasen und Buchten sorgen dafür, daß sich die Fußgänger sicher fühlen können – wenn sie nicht gerade von Radlern, E-Scootern oder sonst was angerempelt werden.
Unser Volkskorrespondent Taxi-Toni (Einer der Besten im Leipziger Westen.) hatte heute Mühe, seinen Fahrgast im Berufsverkehr schnell und sicher die Gießerstraße entlang zu fahren.

Gegenverkehr und parkende Autos machten es nicht leichter, zügig von A nach B zu fahren. Selbsthilfe war gefragt und – dank aufmerksamer Autofahrer klappte das auch.
Auf jeder Seite fuhr man vorsichtig so weit wie möglich rechts ran und ließ den Gegenverkehr durch bis dieser – ohne jeden Zwang – ebenfalls rechts ran fuhr.

Ein Jeder gedachte freundlich unserer Frau Dubrau.
Auch die Ampeleinstellungen tragen zu einem einvernehmlichen Handeln bei.
Die Ampelphasen sind so lang, daß kaum noch ein Auto aus den Nebenstraßen herauskommt.

Wer kontrolliert eigentlich unsere Stadt-Verordneten?
Frau Dubrau, für Bau und Verkehr verantwortlich, kann ja nicht alles machen.
Sie grüßt unseren Taxi-Toni immer freundlich, wenn Sie mit Ihrem wagenradgroßen Hut und wehenden Rockschössen lachend die Karli runterradelt.
Ganz in der Nähe zur Gießerstraße hatte Frau Dubrau sich einstens beliebt gemacht. In Schleußig – wegen der fehlenden Parkmöglichkeiten. Den dortigen Anwohnern hatte sie ganz offenherzig geraten, als Pendler doch in die Nähe ihres Arbeitsplatzes zu ziehen…Eilenburg war damals wohl im Gespräch.

Was macht eigentlich unser Superstar? Der OBM Jung? Als Herr der herrenlosen Grundstücke kann er sich auch bloß nicht um jede unbedeutende Straße kümmern.
Da es für ihn nicht bei der Sparkasse klappte, macht er jetzt was Ehrenamtliches beim Städtetag (Früher Städte- und Gemeindetag…aber, das ist eine andere Geschichte!).

Gut, daß die Gießerstraße nicht Breite Straße heißt.
Die wurde von Jungs und Dubraus Vorgängern – raten Sie mal – zu schmal (!) gebaut.

Jo mei…bald ist Wahltag…

1 Kommentar

  • Wolfgang Anders sagt:

    Wir haben eine kleine Ergänzung eingebaut, die uns nötig erschien, sowie den Stadtteilplan Lindenau/Plagwitz oder auch Plagwitz/Lindenau vom Stadtteilladen verwendet und zitiert, der uns sehr gut gefällt.
    Vielleicht sehen wir uns beim Wasserfest?

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