Soziale Netze


Kleine Kreisläufe

Wolfgang Anders


Notate zum Leben

Immer stärker artikulieren sich alternative Lebensvorstellungen.
Soeben im Fernsehen: „Vom Dorf zur Stadt“.

Die Jungen, etwas irritiert von der verlogenen Politik und den Lügenmedien, versuchen sich zurechtzufinden. Sie experimentieren, üben Radfahren mit zu großen und zu schweren Fahrrädern, rühren im alternativen Garten fragwürdige Suppen zusammen und vieles mehr.
Warum nicht.
Ich habe als Schüler im Schrebergarten meiner Eltern eine Biogasanlage versucht…(In der Leipziger „Prieße“.)

Was bleibt ist das Suchen nach Lebensformen, die dem Umweltschutzanliegen der heutigen Jugend gerecht werden.
Vom Klimaschwindel mal abgesehen.
Abseits vom hysterischen Gehabe rund um Klima-Gretel.

Den kleinen zeitweise genutzten Garten am Felsenkeller in Leipzig-Lindenau habe ich besucht. Rosa Linde – oder so!
Ganz nett…
Womit die lieben alternativen Jugendlichen noch nicht zurechtkommen, ist die Haltung von Kleintieren.
Erst mit der ganzjährig betriebenen Zucht und Nutzung von Hühnern, Kaninchen etc. entstehen wirkliche Kreisläufe. Kleine Wirtschaftskreisläufe, die auch der Natur und der Umwelt nicht schaden.

Mit selbstangebauten Radieschen, Kürbissen, diversen Kohlarten usw, mit selbstgeernteten Äpfeln, Birnen, mit Kartoffeln, Gurken, Tomaten kann man den eigenen schmalen Geldbeutel schonen und den saisonal bedingten Ernteüberschuss in der Nachbarschaft verkaufen.

Mais und Sonnenblumen nicht zu vergessen. Auch als Kleintierfutter.

Sodann benötigen wir aber auch noch Platz für einen großen Komposthaufen und später für einen Misthaufen.

Wenn das alles mal erfolgreich laufen sollte, haben wir endlich bescheidene wirtschaftliche und auch ökologische Kreisläufe geschaffen.

Im eigenen Stadtteil, Wohngebiet, Dorf oder sonst wo.
Das kann eine Familie schaffen mit Oma und Opa, mit Freund und Freundin, mit den Geschwistern und, und…

Weiterführende Beiträge des Autors:

Nutztierhaltung für Jedermann

Kleinteilige Landwirtschaft

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